no-img

Firstfeier bei der Mentlvilla für drogenkranke Menschen

Am 24. Oktober konnte beim Neubau der Mentlvilla die Dachgleiche gefeiert werden. Im Neubau am bisherigen Standort in Innsbruck werden drogenkranke Menschen betreut, einige finden hier auch einfach ausgestattete Zimmer zum Wohnen.

Am 24. Oktober wurde die Firstfeier des Neubaus der Caritas Mentlvilla gefeiert. v.l.n.r Klaus Reitmeir (IIG Bauleitung), Bernhard Hopfgartner (Caritas, Geschäftsführung), Franz Danler (IIG Geschäftsführer), Gerhard Walter und Jörg Streli (Architekten), Caritasdirektor Georg Schärmer, Klaus Burger (Caritas, Bereichsleitung Soziale Dienste), Bernhard Biasi (Polier Firma Bodner), Wolfgang Gratzel (Caritas, Leitung Mentlvilla/KOMFÜDRO), Foto: Caritas

 

„Mit der heutigen Firstfeier für die neue Mentlvilla in Innsbruck sind wir unserem Ziel, drogenkranken Menschen ein freundliches, helles Zuhause anzubieten einen großen Schritt näher gekommen“, bedankt sich Caritasdirektor Georg Schärmer bei der ausführenden Baufirma, den Architekten und der Innsbrucker Immobilien Gesellschaft für die bisherige unfallfreie , umsichtige und termingerechte Baubetreuung. „Besonderen Dank an die Stadt Innsbruck, das Land Tirol, die Diözese Innsbruck und die privaten Spender/innen, die die Finanzierung des Neubaus ermöglichen“, so Georg Schärmer weiter.

Ende Mai dieses Jahres wurde mit den Abbrucharbeiten des Altbestandes, der in die Jahre gekommenen, baufällig gewordenen Mentlvilla, begonnen. Das Ende der Bauarbeiten ist für Sommer 2015 anvisiert. Im Erdgeschoss ist Aufenthaltsbereich geplant, der einem Café ähnelt und einen Zugang in den Garten ermöglicht. Im ersten Stock sind ein Arztzimmer bzw. Besprechungs- und Beratungsräumlichkeiten für die Klient/innen vorgesehen.
Die Notschlafstelle selbst befindet sich im 2. bis 4. Obergeschoß. Den Klient/innen stehen 16 kleine, einfach ausgestattete Zimmer zur Verfügung. Frauen und Männer haben eigene Bereiche. Die neue Notschlafstelle in der Innsbrucker Mentlgasse wird nach der Eröffnung im Erdgeschoss und im 1. Obergeschoß auch die bisherigen Leistungen des KOMFÜDRO, einer niederschwelligen Kontakt- und Anlaufstelle, anbieten.

Seit über 20 Jahren arbeitet die Caritas Tirol für und mit drogenkranken Menschen. „Dass wir gerade im Jubiläumsjahr - 50 Jahre Diözese Innsbruck und 111 Jahre Caritasverband - ein Haus bauen, in dem drogenkranke Menschen Sicherheit, Ruhe und Annahme und finden, freut mich sehr“, so Georg Schärmer abschließend.

Die neue Mentlvilla im Modell.

Aktuelle Termine

Tiroler VersicherungRaiffeisenStadt InnsbruckLand Tirol

AUFBRECHEN 2014
Diözese Innsbruck
Riedgasse 9-11, 6020 Innsbruck
+43 512 2230-2210
michael.gstaltmeyr@dibk.at