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Konzilstage 2014 - Kurzstatements von TeilnehmerInnen im Stift Fiecht

Im Rahmen der Konzilstage zum Diözesanjubiläum 2014 haben wir Teilnehmerinnen und Teilnehmer gebeten, uns ihre Visionen von Kirche zu erzählen. Hier finden Sie die Statements vom Konzilstag im Haus der Begegnung in Innsbruck

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Kirche soll katholisch sein im ursprünglichen Sinn: allumfassend. Meine Vision ist eine Kirche, die Freude und Mut ausstrahlt - auch und gerade für Menschen, die in Not sind, sei es in geistiger, sei es in materieller Hinsicht. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten zu helfen. Man muss nur bereit sein zu konkretem Engagement.

Berchtold Helmut, Innsbruck, Gemeinschaft Christliches Leben

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Vor 20 Jahren war meine Vision: Wenn in 30 Jahren in einem Drittel der Pfarrhäuser Tirols Familien wohnen, dann hat sich die Kirche zum Positiven verändert. Diese Vision ist nicht aufgegangen. Es wird Zeit, sie in die Tat umzusetzen.

Eberharter Raimund, Pfarrkurator in Mühlau

 

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Meine Vision ist es, dass sich die Laien und die verschiedenen Bewegungen wie ‚Wir sind Kirche’ oder Fokolar mit ihren Stärken mehr in die Kirche einbringen können. Ich habe das Gefühl, dass mit dem gegenwärtigen Papst die erlösende und befreiende Kraft unseres Glaubens besser bei den Menschen ankommt. Ich wünsche mir, dass man auch uns diese erlösende und befreiende Kraft ansieht.

Huber Birgit, Pfarrgemeinderätin und Mitarbeiterin der Liturgiegruppe in der Pfarre Wilten

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Meine Vision: Kirche ist ein Ort für sehr viele, die unterschiedlich auf dem Weg sind - Christus in der Mitte; Menschen die einander im Blick haben und offen sind für die Nöte der Welt.

Huber Florian, Dekan des Dekanats Innsbruck, Leiter des Seelsorgeraums Dreiheiligen - St. Jakob

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Meine Vision ist eine offene Kirche, offen hin zu allen Menschen und offen hin zum dreifaltigen Gott. Würde man sich der Dreifaltigkeit Gottes bewusst sein - was derzeit kaum der Fall ist -, müsste man in der Kirche zu vielen und ständigen Veränderungen bereit sein. Denn Gott ist Liebe, er ist in sich Beziehung und Gemeinschaft, eben dreifaltig. Er ist nichts Statisches.

Lahminger Hans, Pfarre Wilten, Fokolar-Bewegung

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Meine Vision ist eine offene Kirche, die für alle Menschen präsent ist, die das Evangelium Jesu Christi lebt, die diesem Evangelium ein Gesicht gibt. Ich wünsche mir eine Kirche, die auch die anderen Kirchen und Religionen wahrnimmt. Und ich wünsche mir eine ‚Klosterökumene’, mehr Austausch unter den apostolischen Orden. Zum Beispiel sollten Schwestern verschiedener Orden, die nur mehr wenige Mitglieder haben, zusammenziehen.

Rohrer Hildegardis, Innsbruck-Saggen, Barmherzige Schwester

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Meine Vision ist es, dass die Kirche eine Sprache findet, in der sowohl die alten als auch die jungen Menschen die Botschaft Jesu verstehen.

Schlenz Hemma, Obfrau des Pfarrgemeinderats Hungerburg

 

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Meine Vision ist eine Kirche, die nicht exklusiv ist, die die Arme weit öffnet, jeden Menschen in seiner Eigenart akzeptiert und willkommen heißt. Ein Zweites: Die Kirche soll und muss sich immer neu auf ihre Grundwerte besinnen, z. B. auf das Gebot ,Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.

Schirmer Andreas, Pfarrgemeinderat in Rum

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In Jesus Christus erlebt jeder Mensch Würde. Meine Vision ist es, dass Jesus die faszinierende Mitte der Kirche ist und sie sich an ihm orientiert. Daher wünsche ich mir eine flache Hierarchie. Ich wünsche mir auf allen Ebenen ein gutes Miteinander von Frauen und Männern. Würde in der Kirche das Evangelium und nicht so sehr das Kirchenrecht im Vordergrund stehen, würde sich Einiges ändern.

Stare Mira, Pastoralassistentin in der Pfarre Pradl, Lehrbeauftragte und Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Theologischen Fakultät Innsbruck

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Ich wünsche mir, dass die Kirche zuhört, was die Menschen brauchen, das ernst nimmt und dann umzusetzen versucht. Ein Beispiel in dieser Richtung ist für mich die Tournee 14, in der Kinder und Jugendliche direkt gefragt werden.

Unterrader Monika, Jugend-Pfarrgemeinderätin in der Dompfarre St. Jakob, ehrenamtliche Mitarbeiterin in der Kinder- und Jugendarbeit

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