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Konzilstage 2014 - Kurzstatements von TeilnehmerInnen in Matrei i. Osttirol

Im Rahmen der Konzilstage zum Diözesanjubiläum 2014 haben wir Teilnehmerinnen und Teilnehmer gebeten, uns ihre Visionen von Kirche zu erzählen. Hier finden Sie die Statements vom Konzilstag in Matrei i. Osttirol

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 „Auch wenn es keine konkreten Lösungen gibt für die brennenden Themen, so freue ich mich, dass die Menschen sich austauschen im Dekanat, miteinander ins Gespräch kommen. Das gibt dem Dekanat eine gewisse Identität, einen Zusammenhalt. Das finde ich wirklich sehr positiv. Dass sich die Pfarrgemeinden kennen, miteinander sprechen, diskutieren…  - das bringt viel in Bewegung.“

Mag. Guillermo Vargas Diaz, Dekanats- und Pastoralassistent in Matrei i. O.

 

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„Ich bin schwer begeistert vom Papst Franziskus. Ich freue mich, dass wir Laien mitreden dürfen. Und dass wir uns, laut Konzil, engagieren dürfen.“

Theresia Fuetsch, Pfarre Virgen

 

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„Ich finde es großartig, dass es die Gesprächsreihen gibt. 50 Jahre nach dem Konzil, in einer Zeit, in der ein neuer Papst sich auf einen Weg macht, wie Jesus ihn uns vorgegeben hat. Das ist ein ganz wunderbares Zusammentreffen. Alle sind wir Kirche, dass wir auch mit unseren „geistlichen Führern“ Verantwortung tragen. Es ist eine Zeit des Aufbruchs, es ist auch die Stimmung so zu ganz wesentlichen Dingen im Christentum, das Miteinander, die Nächstenliebe, Barmherzigkeit. Offenheit in der Kirche. Und ich hoffe auch, hin zu einer stärkeren Verantwortung. Wenn man das Christsein ernst nimmt, haben Christen eine große Verantwortung in der Welt. Ich wünsche mir, dass das einmal ganz heftig bewusst wird und dass das auch wahrgenommen wird.“

Gerlinde Stocker, Pfarre Virgen

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„Der Umgang mit den geschieden Wiederverheirateten und dass der Wortgottesdienst mit Kommunionfeier gefeiert werden kann, das ist mir wichtig. Sonst gehen uns die ganzen Leute verloren.“

Silvia Trost, Pfarrsekretärin in Matrei i. O.

 

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„Ich wünsche mir ein Miteinander der Schäflein mit den Hirten und aber auch, dass der Hirte den Schäflein nachgeht. Dass es ein Miteinander ist. Und ich wünsche mir, dass der Ortspfarrer, das was am Ort gewachsen ist, zu verstehen versucht und mit der Pfarrgemeinde mitgeht, auch wenn es für ihn nicht verständlich ist. Es ist gewachsene Tradition, die den Menschen im Ort am Herzen liegt. Zum Beispiel die Prozessionen, da sehe ich das positiv, dass die Kirche voll ist.“

Bertra Brugger, Matrei i. O.

 

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„Wenn ich als Kind mich in die Zeit zurückversetze, da war immer die Drohung. Wenn dann… - das ist über Generationen gegangen. Und meine Visionen ist wegzukommen vom Angstaufbau, damit man Angst abbaut und den Menschen Hoffnung gibt. Heute in dieser vernetzten Welt haben die Menschen so viele Probleme, da braucht es Platz, wo ein Mensch sich verstanden und beheimatet fühlt. Da hätte die Kirche eine ganz große Chance. In unserer Pfarre sind viele Menschen verloren gegangen, weil diese Beheimatung nicht mehr da ist, aus welchen Gründen auch immer. Gemeinde sind wir alle, Pfarre sind wir auch alle. Es sollte spürbar sein, dass wir miteinander und nicht gegeneinander unterwegs sind.“

Erich Ganzer, Pfarre Matrei i. O.

 

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„Einfach, dass ich da bin, das ist mir wichtig. Was mir bleibt, weiß ich noch nicht. Bis jetzt gefällt es mir sehr gut.“

Anni Feldner, Hopfgarten in Defereggen

 

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„Meine Vision ist, dass die Amtskirche und die Laien nach Wegen suchen, um die Jugend wieder für den Glauben zu begeistern. Die jungen Leute sind die Zukunft. Eine große Aufgabe ist es, um den Jungen Interesse am Glauben zu geben.“

Gerda Köll, Arbeitskreis Diakonie in der Pfarre Matrei i. O.

 

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„Was mir von den Gesprächsrunden in Erinnerung geblieben ist, ist die Offenheit der Teilnehmer. Oft kennt man die Leute nur vom Sehen, aber wenn man hört, was sie zu sagen haben zum Glauben und zur Kirche und hat dann einen ganz anderen Eindruck von ihnen. Die Offenheit hat mich sehr beeindruckt.“

Kurt Kleinlercher, St. Jakob i. Defereggen

 

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„Bei den Gesprächsrunden war sehr laut der Wunsch nach Veränderungen in der Kirche, vor allem der Abgang von der Amtskirche oder Machtskirche zur Seelsorge. Hoffnung gibt uns da der neue Papst Franziskus.“

Felix Waldauf, Matrei i. O.

 

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„Ich habe im Sinn, meine Firmgruppen wieder zusammenzurufen. Inzwischen haben sie oft schon selber Kinder, da möchte ich sie gern wieder zusammenholen. Einen Anlass gibt es immer, irgendwas muss geschehen. Mein Ziel ist, zu schauen, was aus ihnen geworden ist. Und noch eine Vision ist, dass wir die alte Sonnenuhr auf unserem Kirchturm renovieren lassen. Wenn die Sonne drauf scheint, sieht man alte Reste davon. Es ist zwar ein weltliches Ziel, aber das haben wir uns vorgenommen. Meine Vision ist auch, dass die Matreier den Traum Jakobs in der Kirche wertschätzen und versuchen, aus dem Stein, den er unter sein Haupt gelegt hat, nachdem er gerungen hat mit Gott, zu einem Altar aufgestellt hat.“

Waltraud Resinger, Matrei i. O.

 

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„Mir imponiert vor allem die gute Gemeinschaft bei diesem Konzilstag und der Wille von einzelnen Gruppen, nach dem Konzilstag weiterzumachen.“

Dekan Reinhold Pitterle, St. Jakob i. Defereggen

 

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