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Konzilstage 2014 - Kurzstatements von TeilnehmerInnen in Matrei am Brenner

Im Rahmen der Konzilstage zum Diözesanjubiläum 2014 haben wir Teilnehmerinnen und Teilnehmer gebeten, uns ihre Visionen von Kirche zu erzählen. Hier finden Sie die Statements vom Konzilstag in Matrei am Brenner.

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„Mein Vision ist es, dass die Kinder und Jugendlichen mehr in die Aufgaben der Kirche eingebunden werden, weil sie die Zukunft der Kirche sind. Sie soll auf die Menschen zugehen, ihre Probleme wahrnehmen. Sie soll der Bibel treu bleiben, auch eine klare Linie haben, zugleich aber die heutige Zeit sehen und berücksichtigen. Und: Die Verantwortung für die Kirche darf nicht allein auf die Priester und Bischöfe abgewälzt werden. Jede und jeder Gläubige muss seine je eigene Verantwortung wahrnehmen.“

Rosa Auer, Schmirn, Leiterin des Kontaktkaffees in Steinach

 

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„Meine Vision ist es, dass die Kirche auf die Menschen zugeht. Die Überheblichkeit zahlreicher Amtsträger der Kirche, ja die Knebelung von Gläubigen durch Verbote und ständige Hinweise auf Sünde, wie ich das als junger Mensch noch erlebt habe, darf keinen Platz mehr haben. Und ein zweites:  Die Kirche muss sich mehr und stärker der modernen Medien bedienen, die ja heute in der Erziehung der Jugend eine enorme Rolle spielen."

Fritz Buchauer, Trins, Mesner und Pfarrkirchenratsobmann-Stv.

 

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„Meine Vision von Kirche ist eine lebendige, farbige Kirche, offen für alle: für junge Menschen, für Behinderte, für Homosexuelle, für Menschen wie du und ich. Diese Offenheit und Farbigkeit soll sich in ihrer Sprache und auch z. B. in der Musik widerspiegeln. Kirche soll da sein, wo die Menschen sind, und nicht in einem Gebäude eingesperrt sein."

Lea Danler, Neustift i. Stubaital, Schülerin, Pfarrgemeinderätin, Wortgottesdienstleiterin und Firmbegleiterin

 

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„Meine Vision ist eine offene, an den Menschen orientierte Kirche, die deren Freuden, Ängste und Sorgen wahrnimmt; eine Kirche, die teilt, die sich der Menschen am Rande der Gesellschaft, der Obdachlosen, der Arbeitslosen annimmt; eine Kirche, die denen eine Stimme gibt, die keine Stimme haben; eine barmherzige Kirche, die auch die Sprache der Leute spricht.“

Hermann-Josef Hittorf, Aldrans, Diakon, Pastoralassistent im Seelsorgeraum Oberes Wipptal

 

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„Meine Vision von einer Kirche mit Zukunft ist eine Kirche, wie sie aus den Schriften des Apostels Paulus deutlich wird: eine Kirche, die die Zukunft in die Gegenwart hereinholt. Mit Zukunft meine ich die Auferstehung. Das erachte ich als das Allerwichtigste.“

Bernhard Lechner, Theologe, Matrei a. Br. und Patsch

 

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„Zukunft haben wir als Kirche, wenn wir Antworten wissen auf die Fragen nach der Sinnhaftigkeit des Lebens, des Arbeitens, der Familie usw. Ich hoffe, dass es uns gelingt, diese Antworten, die auf Jesus aufbauen, in der heutigen Vielfalt von Lebensdeutungen zu vermitteln. Die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Pfarren stimmen mich im Grunde genommen positiv. Es braucht das gute Miteinander."

Augustin Ortner, Matrei a. Brenner, Pfarrer und Dekan, Leiter des Seelsorgeraums Unteres Wipptal

 

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„Eine Kirche mit Zukunft ist für mich eine Kirche, die für alle Menschen da ist, für Jung und Alt. In ihren Angeboten, in  ihren Feiern müssen die Inhalte so aufbereitet sein, dass sich jede Person darin wieder- und zurechtfinden kann. Ein konkretes Beispiel dafür ist für mich die Feier eigener Wortgottesdienste mit Kindern, die sich dann in der gemeinsamen Feier der Messe zusammen mit den Erwachsenen fortsetzt."

Carolina Partl, Navis, Bildungsreferentin in der Jungschar der Diözese Innsbruck

 

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„Meine Vision für eine Kirche mit Zukunft ist eine Kirche, in der der Geist Gottes spürbar ist. Wenn der weht, haben wir eine Kirche mit großer Offenheit, Begeisterung und Freude. Und wir haben eine Kirche, in der die Ängste und Sorgen der Menschen Platz haben und ernst genommen werden.“

Maria Pranger, Steinach, Religionslehrerin, Pastoralassistentin im Seelsorgeraum Unteres Wipptal

 

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„Ein Punkt in meiner Vision für eine Kirche mit Zukunft: Dass alle meine Priesterkollegen, die ihr Amt wegen einer Beziehung und wegen Heirat niederlegen mussten, wieder in der Kirche arbeiten können - wenn sie wollen. Wir hätten mit einem Schlag das große Problem gelöst, dass vor Ort mehr theologisch gebildete kirchliche Bezugspersonen da wären. Ein zweiter Effekt: Sie könnten das Bild der Familie stärken, die füreinander und in der Kirche Verantwortung trägt."

Josef Scheiring, Fulpmes, Pfarrer, Leiter des Seelsorgeraums Stubai

 

 

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„In meiner Vision für eine Kirche mit Zukunft erwarte ich, dass die Kinder und Jugendlichen viel mehr einbezogen werden, auch wenn dies derzeit schwierig ist. Ich denke, dass da in der Schule noch Einiges möglich ist. Derzeit wird das Thema Kirche im Religionsunterricht nicht so wahrgenommen, wie es sein könnte."

Paul Voglsberger, Matrei am Brenner, Obmann des Pfarrgemeinderats

 

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