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Konzilstage 2014 - Kurzstatements von TeilnehmerInnen in Telfs

Im Rahmen der Konzilstage zum Diözesanjubiläum 2014 haben wir Teilnehmerinnen und Teilnehmer gebeten, uns ihre Visionen von Kirche zu erzählen. Hier finden Sie die Statements vom Konzilstag in Telfs.

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Eine Kirche mit Zukunft braucht Menschen, die es ermöglichen, dass Menschen zu einer persönlichen Gottesbeziehung kommen. Das Wichtigste ist, Glauben und Leben zusammen zu bringen. Mir ist das klar geworden, als ich eine Freundin in ihrem Sterben mit begleitet habe. Wir haben es dankbar als Geschenk empfunden, dass wir miteinander gelebt und geglaubt haben. Im Grunde geht es im Leben und Sterben um eine starke Verbundenheit mit Gott und untereinander. Deshalb ist eine Liturgie so wichtig, in der wir unser Leben feiern, die unser Leben berührt und aus der wir Kraft schöpfen können.

Cia-Egger Barbara, Mötz, Projektreferentin der Katholischen Frauenbewegung im Dekanat Silz

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In meiner Kirchenvision ist das Vertrauen auf den Herrn und auf die Menschen zentral. Wichtig ist, dass wir unsere Kräfte in Einheit einsetzen. Ich habe bereits als Primizspruch gewählt: Lass uns alle eins sein. Die Kirche kann noch viel mehr Kräfte entwickeln, wenn wir diese Einheit leben. Vorher müssen wir uns rufen und senden lassen.

Haider Christoph, Pfarrer, Leiter des Seelsorgeraums Westliche Salzstraße (Oberhofen, Pfaffenhofen, Flaurling)

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Für mich hat derzeit die Frage Dringlichkeitsstufe 1, wer bei uns in Silz neuer Pfarrer wird. Die Verunsicherung in der Bevölkerung und auch unter den Priestern ist groß. Ich hoffe, dass auf das Volk gehört wird und in absehbarer Zeit eine Entscheidung fällt.

Heinz Max, Silz, Obmann des Pfarrgemeinde- und des Pfarrkirchenrates

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Wichtig ist in erster Linie die gute Gemeinschaft. Gute Gemeinschaft macht die Kirche aus, in der Jugendarbeit ebenso wie in der Feier der Liturgie. Es ist viel erreicht, wenn Gemeinschaft gelebt und spürbar wird.

Hofer Daniel, Telfs, Jugendleiter im Seelsorgeraum

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Meine Vision für eine Kirche mit Zukunft ist, dass in den Familien der Glaube gelebt und praktiziert wird, dass der Glaube zum Hebstecken für das ganze Leben wird. Es gilt, die Eltern zu ermutigen, dass sie selbst den großen Wert des Glaubens erfahren und das auch an die Kinder weitergeben. Die Lebenslage der Kinder und Jugendlichen ist in der Liturgie ebenso zu feiern wie jene von alten und kranken Menschen.

Karsten Herbert, Rietz, Pfarrprovisor

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Die Kirche wird Zukunft haben, wenn sie für die Menschen da ist, ein Leben in Fülle ermöglicht und von Leben und Liebe getragen ist. Für mich ist Kirche der ständige Versuch, das letztlich Unfassbare unseres Glaubens und unserer Hoffnung in unserer Gesellschaft sichtbar werden zu lassen.

Mühlböck Werner, Leutasch, Obmann des Pfarrgemeinderats und Geschäftsführer der Tiroler Hospizgemeinschaft

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Die Kirche muss nichts. Die Kirche ist eine Gemeinschaft, die vom Heiligen Geist getragen ist. Wenn man zulässt, dass er wirkt, werden wir als Kirche Zukunft haben. Ich wünsche allen die Freude und den inneren Antrieb, Kirche sein zu dürfen.

Neuner Christine,  Telfs, Pastoralassistentin im Seelsorgeraum Telfs, Geschäftsführende Vorsitzende des Pastoralrats der Diözese Innsbruck

 

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Für die Kirche mit Zukunft ist die Familie wichtig, weil sie die Keimzelle des Glaubens ist. Nur wenn Eltern, Verwandte oder auch andere Menschen das Zeugnis ihres Glaubens geben, kann sich Kirche entwickeln. Zentrale Bedeutung hat weiters die kirchliche Kinder- und Jugendarbeit.

Ranninger Eckehard, Flaurling, Pfarrgemeinderat

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In meiner Kirchenvision ist mir wichtig, dass wir miteinander gehen, ohne aufeinander und auf die Anderen mit dem Finger zu zeigen. Mir ist die Haltung der Barmherzigkeit wichtig. Jede und jeder hat Fehler, in der Kirche dürfen aber Vorurteile und Schuldzuweisungen keinen Platz haben. Das hat Folgen z. B. für den Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen. Wir sollen das Leben feiern und uns bewusst sein, dass wir höhere Ziele haben.

Scheiring Peter, Telfs, Dekan und Leiter des Seelsorgeraums Telfs (Pfarren Peter und Paul, St. Georgen und Heiliger Geist

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Meine Vision ist es, dass wir eine Kirche sind, die die Freude lebt, die sie aus der Botschaft Jesu schöpft. Durch diese Freude bleibt sie glaubwürdig und authentisch und kann andere Menschen begeistern - im wahrsten Sinne des Wortes. Ich wünsche und hoffe, dass sich jede und jeder getraut, ihre und seine Talente einzubringen und dass dafür der Platz und die Möglichkeiten in der Kirche da sind.

Schneitter Julia, Zirl, Jugendvertreterin im Pfarrgemeinderat, Mitglied des Pfarrgemeinderatsvorstands

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In meiner Kirchenvision ist mir wichtig, dass wir die Freude nicht verlieren, dass wir authentisches Interesse füreinander haben, dass wir keine Angst haben. Wichtig ist, dass wir in der Kirche dem Wirken des Heiligen Geistes Raum geben, dass wir aufeinander zugehen. dass in den kirchlichen Strukturen kein Zwang ausgeübt wird, dass die Basis, d. h. alle Menschen, die Chance haben, sich einzubringen. Dann kann in unserer Kirche und in der Gesellschaft in Freiheit viel Gutes wachsen.

Schneitter Helga, Zirl, Hausklima- und Bildungsbeauftragte der Caritas im FamBoZi (Einrichtung Familien-Boot-Zirl)

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