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Konzilstage 2014 - Kurzstatements von TeilnehmerInnen im Stift Fiecht

Im Rahmen der Konzilstage zum Diözesanjubiläum 2014 haben wir Teilnehmerinnen und Teilnehmer gebeten, uns ihre Visionen von Kirche zu erzählen. Hier finden Sie die Statements vom Konzilstag im Stift Fiecht.

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Ich wünsche mir eine Kirche, die im Geiste des Vatikanums II lebt – offen und bereit zu Veränderungen. Nicht das Gesetz sollte dabei im Vordergrund stehen, sondern der Mensch, die Liebe zu den Mitmenschen und zu Gott.

Dekan Mag. Stanislaus Majewski, Pfarrer im SR Fiecht–Stans–Vomp

 

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Christus ist die Mitte! Dieses Bewusstsein gilt es, bei den Menschen zu fördern. Denn damit ist unser menschliches Handeln ganz geprägt von seinem Geist – von der Hinwendung zu den Kleinen, zu den Geringen, zu den Armen, zu all jenen, die im Hintergrund stehen. In meiner Vision einer Kirche der Zukunft wird die Bewegung hin zu diesen Menschen in unseren Herzen und in unserem Leben immer größer.

Dekan Mag. Martin Ferner, Pfarrer im SR Absam–Absam-Eichat–Thaur

 

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Wer Kraft, Träume und Visionen hat, schafft Orientierung! Für mich ist ganz wichtig, dass Kirche ein Ort der Begegnung wird und weiterhin bleibt, denn sie ist es bereits. Ein Ort, wo Glaube und Leben geteilt wird und Gruppen ganz unterschiedlicher Art zusammenkommen können. Dadurch entsteht Dynamik und eine Atmosphäre, wo man sich gegenseitig versteht, wo man sich gern hat. Mein Amt verstehe ich als Aufgabe, Einheit zu schaffen zwischen den verschiedenen Gruppen. Natürlich wird dabei einiges misslingen, aber es braucht Mut und Vertrauen, dass der Geist Gottes diese lebendige Gemeinschaft trägt.

Dipl. PASS Dr. Herbert Lechner, Pastoralassistent im SR Hall in Tirol

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Eine Kirche mit Zukunft ist geprägt von der gemeinsamen Würde aller, von Frauen und Männern ebenso wie von Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen. Eine Kirche mit Zukunft ist eine Kirche, welche regional handelt und sich als Weltkirche fühlt. Die Frage in Zusammenhang mit der Konstitution „Gaudium et spes“ bleibt dabei weiterhin jene, wie Kirche in unserer Gesellschaft deutlich gemacht werden kann. Also wie können wir in die konkrete Gesellschaft hinein kirchlich handeln?

Dekan-Stv. Cons. Mag. Martin Müller, Pfarrer in Schwaz – Maria Himmelfahrt

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Kirche der Zukunft kann gleichzeitig auch Kirche der Vergangenheit sein. Die Kirche muss immer auf den Grundlagen des Evangeliums und des Auftrags Jesu leben und agieren. Jesus hat von den Aposteln verlangt: „Geht in die Welt. Verkündet das Evangelium. Tauft alle Menschen und lernt sie das halten, was ich euch geboten habe.“ Daraus hat die Kirche früher gelebt und muss sie auch heute leben. Das Evangelium muss also die Grundlage des Handelns sein. In schwierigen Situationen könnte man sich ja fragen, was Jesus in dieser Situation oder mit diesem Problem gemacht hätte. Und man wird darauf immer eine Antwort finden. Die Kirche muss eine Kirche der Menschen sein und auf Gott ausgerichtet. Und das Wichtigste, was Jesus uns aufgetragen hat: „Liebt einander und seid barmherzig.“ Die Barmherzigkeit darf nicht zu kurz kommen. Ebenso muss in der Kirche das Soziale beachtet werden. Auch zu Ungerechtigkeiten in Gesellschaft und Politik darf die Kirche nicht schweigen, sondern muss die Stimme erheben, wenn es um die Beseitigung von Unrecht geht. Das letzte Ziel ist natürlich, dass wir durch den Ausblick auf Gott, durch die Feier der Eucharistie und durch die Sakramente das ewige Leben bei Gott erreichen können.

Arthur Schmidt, PGR-Obmann und Pfarrkoordinator in Kolsass

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Meine Vision einer Kirche mit Zukunft ist jene, dass sich dort alle Menschen angenommen und ernst genommen fühlen. Die Kirche muss ein Ort werden, wo Menschen mit unterschiedlicher Herkunft und aus unterschiedlichen Kulturen eine Heimat finden können.

Sr. Martina Kuda FMA, Don Bosco Schwester

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Kirche sollte ein Ort sein, wo alle Menschen Stimme haben; wo jede und jeder sich entsprechend dem, was sie bzw. er möchte und ihrer bzw. seiner Rolle einbringen kann und von der Kirchenleitung und den Verantwortlichen in der Kirche gehört wird. Dahingehend sollten neue Zugänge und neue Möglichkeiten der Partizipation geschaffen werden. Auch die „Ermächtigung“ von Frauen ist in diesem Zusammenhang wichtig. Ich höre immer wieder, dass es für Frauen Grenzen in der Entfaltung ihrer Kreativität gibt; dass sie sich nicht in der Weise einbringen können, wie sie es gerne möchten. Weiters gilt es, verstärkt in Richtung Gruppenleitung zu arbeiten und sie bei ihrem Auftrag, Charismen zu entdecken, Menschen zusammenzuführen und arbeitsfähige Gruppen zu schaffen, wo jede Stimme wichtig ist, zu unterstützen.

Ass.-Prof. Dr. Martina Kraml, Institut für Praktische Theologie, Universität Innsbruck

 

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Meine Vision einer Kirche mit Zukunft ist jene einer einladenden Kirche, einer begleitenden Kirche für Menschen in Notsituationen. Ich denke dabei konkret an Trauerbegleitung in Familien. Wir in unserer Gemeinschaft beten auch wöchentlich einen Rosenkranz. Angedacht ist auch ein monatlicher Wortgottesdienst für Pflegebedürftige in einem Pflegeheim.

Sr. Dora Wibmer, Barmherzige Schwestern vom heiligen Kreuz

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Meine Vision einer Kirche mit Zukunft geht in Richtung Kinder-, Jugend- und Familienarbeit. Wir müssen junge Menschen und deren Eltern ansprechen. Viele von ihnen sind nicht „liturgiefähig“, d.h. sie wissen nicht, was in der Kirche „abläuft“, sind unsicher. Auf diese Menschen müssen wir zugehen. Sie gilt es, „ins Boot“ zu holen.

Margit Eller, PGR-Obfrau in Vomp

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Kirche mit Zukunft heißt für mich, dass die Theologen den Menschen in verständlicher Weise sagen, was glauben heißt und wie man Glauben nach außen lebt. Ohne Zeugnis hätte es keine junge Kirche gegeben, wäre die Kirche auch nie gewachsen. Wenn wir kein Zeugnis von dem geben können, was wir leben, wird es auch nicht weitergehen.

Florian Klein, Pfarrkoordinator in Fritzens

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