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Tag 5: Aufbrechen nach Jerusalem


geschrieben am Donnerstag, 13. Februar 2014 von Christina Manzl


Heute war es wieder an der Zeit die Zelte abzubrechen und mit Sack und Pack Richtung Jerusalem zu starten. Die 180 Pilger aus Tirol haben Galiläa verlassen und sind heute bereits zum fünften Mal aufgebrochen, um biblische Stätten zu besuchen und somit den Wurzeln des Glaubens auf den Grund zu gehen.


Erster Halt auf dem Weg nach Jerusalem war Sepphoris (Zippori), wo Joachim und Anna, die Eltern von Maria wohnhaft waren, so heißt es. Wunderschöne Mosaike sind dort für das Auge des Betrachters freigelegt worden. Im Bild zu sehen, die Bindung Isaaks. Mit einem Regenbogen, der sich zum Zeitpunkt des Besuches der Pilgergruppe mitten durch das Bild zieht.

 

 

 


Ein ganz besonderes Mosaik findet sich auf dem Boden einer freigelegten Villa. "Die Mona Lisa von Zippori" beobachtet den Betrachter ganz egal, an welchem Punkt vor dem Mosaik er sich befindet. Ein beeindruckendes Kunstwerk.

 


Die Besichtigung von Nazareth, jenem Ort, der Jesus in seiner Kindheit und Jugendzeit prägte, stand danach auf dem Programm. Als einen Ort "des Alltags" bezeichnet Bischof Manfred Scheuer diese Stadt, die heute kein Dörfchen mehr ist, sondern ca. 60000 Einwohner beheimatet. "Hier hat Jesus jenes Umfeld erfahren, dass ihn geprägt hat. Seine Familien, Freunde, seine Verwandtschaft, sein Beruf, ... all, das erlebte der junge Jesus in diesem besonderen Ort und all das prägt einen Menschen," gibt Generalvikar Jakob Bürgler bei der Morgenbetrachtung den Pilgern mit auf den Weg. Nachdem in der orthodoxen Gabrielskirche die Brunnenkapelle besichtigt wurde, wurde heute der Pilgergottesdienst in der Josefskirche oberhalb der Verkündigungskirche gefeiert. An diesem Ort zum Abschluss des Gottesdienstes den "Engel des Herrn" zu singen, birgt eine ganz besondere Tiefe in sich.

 

 

 


Auch in Nazareth gibt es einen kleinen Markt. Schon jetzt ein Vorgeschmack auf Jerusalem.

 


Nach dem Mittagessen ging es auf nach Caesarea Maritima, der einst berühmten Hafenstadt direkt am Mittelmeer. Hochinteressante Funde sind hier zu sehen. So zB ein Stein der bezeugt, dass es Pontius Pilatus zur Zeit Jesu wirklich gab und ein Hippodrom (Pferderennbahn) die Stummer Zeuge dafür ist, dass Josephus Flavius Schriften die Geschehnisse der damaligen Zeit sehr glaubhaft darstellen. Die Pilger genossen es bei strahlendem Sonnenschein an diesem wunderbaren Ort zu sein.

 


Am Abend bezogen die Pilger ihr Hotel in Jerusalem. Voller Spannung auf den morgigen Tag in dieser bewegenden und für unseren Glauben so wichtigen Stadt.

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